Adresse  

 
 
   

Kalender  

Dezember 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31
   

Login  

   

Die Grundschulstufe besuchen SchülerInnen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr für eine Dauer von mindestens vier Schulbesuchsjahren. 
An der Merianschule gibt es in dieser Stufe drei verschiedene Modelle:

  1. Reguläre Klassen des Förderzentrums mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
  2. Alljährlich startet eine Partnerklasse, die sehr eng mit einer Grundschulklasse der Friedrich-Hegel-Schule zusammenarbeitet.
  3. Eine Klasse wird nach den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik unterrichtet.

Im Mittelpunkt des Unterrichts steht die Begegnung mit kindgemäßen Themen aus allen Lernbereichen. Außerdem werden der Erwerb der Schriftsprache und der Umgang mit Mengen und Zahlen angebahnt, wobei differenziert auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der SchülerInnen eingegangen wird.

Um den besonderen Bedürfnissen der SchülerInnen gerecht zu werden, findet der Unterricht in dieser Stufe im Klassenverband statt.

HSU3In der dritten und vierten Klasse stellt uns der Lehrplan der Grundschule immer wieder vor Herausforderungen. Wenn wir alle Kinder im Unterricht mit einbeziehen wollen, müssen wir nach kreativen, handlungsorientierten und anschaulichen Möglichkeiten suchen, die allen Kindern den Unterrichtsinhalt begreifbar machen. Zum Thema Plan- und Kartenlesen haben wir unter anderem eine Stadtpark-Ralley nach Plan gestaltet. Wir haben im schuleigenen Sandkasten eine Landschaft mit Städten, Straßen, Flüssen und Bahnlinien gestaltet und im Klassenzimmer ein Höhenlinienmodell aufgebaut.

HSU2  HSU1

Eine bewährte Form der Zusammenarbeit ist die sogenannte Werkstattarbeit, bei der ein Thema aus dem Sachunterricht im Mittelpunkt steht. Die Kinder finden dazu auf ihrem Werkstattplan Einzel- und Partneraufgaben, die individuell und auch differenziert bearbeitet werden können.

Im Folgenden Beispiele aus dem HSU-Thema „Leben früher und heute“:

Was haben die Leute früher im Mittelalter schon gekannt und gegessen? Wir nehmen in Partnerarbeit Lebensmittel aus einer Fühlkiste und überlegen gemeinsam. Gab es Tomaten? Reis? Getreide?

Ritter 1

Besonders spannend ist es, einen Ritter mit schwerer Rüstung aufs Pferd zu setzen. Bereit zum Kampf?

Ritter 2

Wir beschäftigen uns genau mit dem Aufbau einer Burg, indem wir ein großes Burgpuzzle beschriften und mit den entsprechenden Bewohnern bevölkern: Die edlen Damen bewohnen die Kemenate, während die Wächter auf den Wehrgängen Wache halten.

Ritter 3

In Gruppenarbeit bauen wir dann selbst eine Burg mit Bergfried, Burgmauer, Palas, Ställen und Kemenate. Hier könnt ihr zwei besonders gut gelungene Burgen sehen.

Ritter 5         Ritter 4a  

 

Besonders wichtig ist in der 3. oder 4. Klasse der gemeinsame Schullandheimaufenthalt. Mit dem Zug fuhren wir nach Vorra und waren im dortigen Schullandheim im Sonnenhaus untergebracht.

Gleich gegenüber konnten wir einen Erlebnisbauernhof besuchen und viele Tiere versorgen und streicheln.

SLH 1 SLH 2 SLH 3

Frau Laimberger hat für uns eine spannende Kräuterwanderung gestaltet, auf der wir nicht nur verschiedene Kräuter kennenlernten, sondern sogar Fichtenspitzenkonfekt herstellen durften.

          SLH 4   SLH 5

Im angrenzenden Wald machten wir nicht nur eine spannende Nachtwanderung, wir bauten uns einen Nachmittag lang Hütten, die wir phantasievoll schmückten.

               SLH 6        SLH 7

Ein besonderer Höhepunkt unseres Aufenthaltes war das gemeinsame Lagerfeuer. Das immer sehr nette und freundliche Schullandheimteam hatte uns dafür extra einen Stockbrotteig vorbereitet.

Nach nunmehr drei gemeinsamen Schuljahren als Partnerklasse kennen wir uns sehr gut. Solche spannenden gemeinsamen Erlebnisse und vor allem drei Nächte im gemütlichen Schullandheim zu verbringen, das stärkt natürlich unser Zusammengehörigkeitsgefühl als Klasse ganz besonders.

     SLH 8        SLH 9

Die Klasse G2/3 hatte letzte Woche Besuch von der Verkehrspolizei. Eine Polizistin kam zu uns in das Klassenzimmer und erzählte von ihrer Arbeit. Besonders wunderten wir uns über ihre blaue Uniform. „Polizisten sind doch grün- weiß“, sagte ein Schüler. Das ist neu: seit diesem Jahr bekommen alle Polizisten in Bayern blaue Kleidung.

Verkehrspolizei1

 

 

Danach sind wir vor die Schule gegangen und haben das Verhalten im Straßenverkehr geübt. Wir überquerten unsere Straße: Am Bordstein stoppen. Nach links, nach rechts und nochmal nach links schauen und wenn kein Auto zu sehen ist über die Straße gehen. Wir mussten gut aufpassen, weil ganz schön oft ein Auto vorbeikam.

 

Verkehrspolizei3

 

 

 

 

Zum Schluss durften wir noch das Polizeiauto anschauen. 
Das war ein älteres Auto und deshalb noch grün-weiß. 
Jeder Schüler und jede Schülerin durfte sich einmal 
hineinsetzen. Zum Abschied schaltete die Polizistin 
zur Freude aller noch das Blaulicht und die Sirene an.

Verkehrspolizei2

Verkehrspolizei4

 

An einem Dienstag im April machten sich die beiden Klassen der Grundschulstufe auf den Weg ins Blindeninstitut nach Rückersdorf, um dort ins Sehprojekt zum Thema „1001 Nacht“ zu gehen.

 

Dort angekommen wurden wir alle von Herrn Hohler freundlich begrüßt. k DSC07386Herr Hohler hatte Brillen dabei, mit denen wir erleben konnten, dass manche Menschen sehr schlecht sehen. 

 

Dann führte uns Herr Hohler in den abgedunkelten Raum, in dem man verschiedene Sachen erleben konnte. Zum Beispiel durfte man mit verbundenen Augen in einem großen Sandkasten nach Schätzen suchen.

 

 

 

Besonders gut gefiel allen, dass viele Verkleidungssachen bereit lagen! So konnten sich alle wie Prinzen und Prinzessinnen aus dem Morgenland fühlen.

 Prinzen und Prinzessinnen

Aber es gab auch andere Sachen zu entdecken: mit verschiedenen Schaltern konnte man Licht und Musik machen. Es gab sogar tanzende Schlangen und einen Flaschengeist, der durch die Luft wirbelte.

Schlange und Flaschengeist

An einem Stand konnte man auch verschiedene Gewürze riechen und sich sogar seine eigene Gewürzmischung machen.

 

 

 

Im Rahmen des Sachunterrichtes hat sich die Klasse G4b mit der Ernährungspyramide befasst. Zunächst lernten die Schüler die Pyramide kennen.   Dann betrachteten wir jede Woche eine Kategorie einzeln.   Als erstes beschäftigten wir uns mit dem Thema Getränke. Die Schüler lernten, was Zucker mit unseren Zähnen macht und erfuhren, dass ca. 36 Stücke Würfelzucker in 1Liter Limo enthalten sind. Wir stellten selbst Getränke ohne zusätzlichen Zucker her. Unter anderem pressten wir Orangensaft und machten Erfrischungsgetränke mit Wasser, Gurke und Zitronen. Einige Schüler achteten von sich aus darauf Getränke ohne Zucker zu sich zu nehmen. Wir erfuhren, dass unser Körper viel Flüssigkeit am Tag braucht.   Danach machten wir passend zu der Kategorie Gemüse ein Rohkostbuffet. Es entstanden „Tomatenmarienkäfer“, ein„Gurkendrache“, eine „Paprikakrake“ und „Karottenmäuse“.  

    

 

 

Zum Thema Obst wurden „Apfelautos“, ein „Obstpfau“ und ein „Obstschmetterling“, sowie eine „Weintraubenschnecke“ hergestellt. Die Schüler haten viel Spaß beim Herrichten der Buffets und aßen gern das     unterschiedliche Gemüse und Obst.  

 

 

Bei der nächsten Kategorie „Getreide“ beschäftigten wir uns mit verschiedenen Getreidesorten und stellten unser eigenes Mehl aus Weizenkörnern her. Aus diesem Mehl backten wir ein Brot. Das selbstgebackene Brot schmeckte allen gut. Aus Maiskörnern machten wir mit einer „Pop-Corn- Maschine“ Pop-Corn, was allen viel Spaß machte. Außerdem probierten wir Dinkelwaffeln, Reiswaffeln und Maiswaffeln, sowie verschiedene Brötchen.

     

Danach erfuhren wir, in welchen Produkten überall Milch ist und machten selbst einen Obstjoghurt und einen Kräuterquark. Auch probierten wir verschiedene Wurstsorten aus und stellten selbst einen Wurstsalat her. Wir probierten Thunfisch und Rollmops und machten frische Fischbrötchen. Außerdem gab es zu einem Frühstück frische Rühreier mit Schnittlauch. Wir lernten, dass wir für ein ausgewogenes Essen auch immer wieder Nahrungsmittel aus dieser Kategorie essen sollten, aber nicht zu viel davon. Danach befassten wir uns mit „Fetten und Ölen“. Wir erfuhren, in welchen Nahrungsmitteln Fette sind und machten den Butterbrotpapiertest mit Butter, Margarine und Nüssen. Wir lernten aber auch, dass Fette in Maßen wichtig für unseren Körper sind. Zu unserem Karottensalat mischten wir natürlich ein wenig Öl dazu, damit die Vitamine der Karotten auch für unseren Körper nutzbar wurden.   Zum Abschluss beschäftigten wir uns mit dem Thema „Zucker“. Wir backten selbst Waffeln, machten Pudding und Vanillesoße und mussten feststellen, dass ganz schön viel Zucker in diesen Leckereien ist. Auch schauten wir uns Verpackungen genauer an und markierten, in welchen Produkten viel Zucker ist. Müsli, Cornflakes, Marmelade und Honig standen ganz oben auf der Liste.   Bei den darauffolgenden Frühstücken achteten wir darauf, dass wir genügend Getränke ohne Zucker zu uns nahmen, fleißig Obst und Gemüse aßen und nur wenig Zucker zu uns nahmen.   Das Herrichten der verschiedenen Getränke und Mahlzeiten hat uns viel Spaß gemacht.

 

   
© Merianschule Nürnberg